Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat ihre beliebte Broschüre zum "Umgang mit Verpackungen in Europa" auf den neuesten Stand gebracht. Die aktualisierte Ausgabe steht zum Download bereit.
Trotz EU-weit einheitlicher Richtlinien bestehen weiterhin erhebliche Unterschiede in den nationalen Bestimmungen zur Systembeteiligungspflicht von Verpackungen. Die DIHK- Broschüre bietet Herstellern einen ersten Einblick in verpackungsrechtliche Bestimmungen, Kennzeichnungspflichten und länderspezifische Sonderregelungen in dem jeweiligen Land und sie wird regelmäßig aktualisiert. Beispielhafte Änderungen betreffen dieses Mal Dänemark und Österreich:
• In Dänemark wird ab 2025 ein Bonus-Malus-Modell für Verpackungen eingeführt. Wiederverwend- oder recycelbare Verpackungen werden mit geringeren Beteiligungsentgelten belegt. Verpackungen hingegen, die zur Verbrennung vorgesehen sind, werden mit Strafgebühren belegt.
• In Österreich wird für 2025 ein neues Einwegpfandsystem eingeführt. Für Einweggetränkeverpackungen aus Kunststoff und Metall mit einem Volumen von 0,1 bis maximal 3 Liter soll ein Pfand in Höhe von 25 Cent erhoben werden. Ausgenommen hiervon sind Milchverpackungen und Getränkekartons.
Nicht nur für Verpackungen gibt es unterschiedliche Regelungen in der EU, sondern auch für z.B. Elektrogeräte, Batterien, Textilien oder Möbel. Sollten Sie Fragen haben, stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung. Wir helfen Ihnen dabei, relevante Exportmärkte zu identifizieren, Ihre verpackungsrechtlichen Pflichten zu erfüllen und die Erfüllung gesetzeskonform zu dokumentieren.